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Frühjahrsakademie 2012

 

In diesem Jahr wird die alljährliche Frühjahrsakademie der DGET in Heidelberg, der ältesten Universitätsstadt Deutschlands, stattfinden. Die Universität wurde 1386 als eine der ersten in Europa, bereits mit einer medizinischen Fakultät, gegründet und hat bis zum heutigen Tage einen weltweit herausragenden Ruf für erfolgreiche medizinische Forschung. Viele Forschungseinrichtungen haben im Umfeld der Universität ihren Sitz in Heidelberg, das „Deutsche Krebsforschungzentrum“ (DKFZ) und das „European MolecularBiology Laboratory“ (EMBL) seien hier als Beispiele genannt.

Seit einigen Jahren gehört die Universität zu den Eliteuniversitäten in Deutschland und die damit verbundenen Fördergelder werden in vielen Bereichen investiert. So hat z.B. die MZK-Klinik, die sich in der Kopfklinik des Universitätsklinikums Heidelberg befindet, allein im vorklinischen Bereich 28 Zeiss-Mikroskope zur Ausbildung der Studenten zur Verfügung.

Der Bereich „Endodontologie und Dentale Traumatologie“, der innerhalb der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde von OA Dr. Johannes Mente geleitet wird, ist unser Gastgeber und bietet aufgrund der Ausstattung eine perfekte Basis für die geplanten Workshops. An dieser Stelle auch herzlichen Dank an Herrn Prof. Dr. Dr. H. J. Staehle, den ärztlichen Direktor, der die Frühjahrsakademie in seiner Abteilung möglich gemacht hat.

Bei der Planung für die Tagung hat sich die bereits jahrelange Zusammenarbeit der alten Heidelberger DGEndo Active Member Gruppe und der AGET-Studiengruppe der Uni Heidelberg bewährt. Die „Ökumene“ wurde in Heidelberg schon lange gelebt und wir freuen uns alle über die sinnvolle Fusion zur DGET. So war die Planungsarbeit absolut problemlos und zusammen mit dem DGET-Vorstand konnte ein tolles Programm für die zwei Tage Frühjahrsakademie in Heidelberg zusammengestellt werden.

Einige „FJA-Klassiker“ kombiniert mit aktuellen spannenden Themen wie dem Vortrag von Priv.-Doz. Dr. Kerstin Galler über die Pulpabiologie bzw. die Regeneration der dentalen Pulpa werden die teilnehmenden Kollegen sicher begeistern. Unser lieber Sylter Inselkollege Dr. Volker Wettlin hat dieses Jahr den Mut zur Livebehandlung ohne Netz und doppelten Boden. Wir freuen uns darauf. Die gastgebenden Heidelberger Kollegen Dr. Johannes Mente und Dr. Thorsten Pfefferle werden ein sehr praktisch orientiertes Seminar zu Diagnostik, Sofortversorgung und der Behandlung von Spätkomplikationen nach dentalem Trauma anbieten. Auch dieses Mal wird es ein Programm für die zahnmedizinischen Mitarbeiterinnen geben. In einem Ergonomiekurs die Teamarbeit am OPM trainiert werden. Die Damen der Firma Praxisplan werden den Umgang mit Kostenerstattern erläutern. Mit der Einführung der neuen GOZ 2012 wird der Workshop zur Abrechnung endodontischer Leistungen sicher nicht nur für die Mitarbeiterinnen ein spannendes Thema sein. Nach der zum Teil sehr emotional geführten GOZ-Diskussion, auch im DGET-E-Mail-Verteiler, werden bis Anfang März sicher die ersten „Eckpfeiler“ der Endoabrechnung eingerammt sein und die ersten Erfahrungen mit den Versicherern können mit in den Workshop einfließen. Wie bei jeder FJA ist die Teilnehmerzahl beschränkt, um intensive Workshops zu gewährleisten.

„Italien kann so nah sein“, so das Motto des Rossini, unserem Lokal für das Get-together am Freitagabend. Italienisches Essen, gute Weine und gute Gespräche in einem architektonisch reizvollen Ambiente bilden den Rahmen für den gesellschaftlichen Höhepunkt der Frühjahrsakademie 2012. Die Weinliebhaber können zuvor bei einer Weinprobe die Highlights der umliegenden Weinanbaugebiete von Baden und der Pfalz verkosten.

3,5 Millionen Gäste aus aller Welt können sich nicht täuschen, Heidelberg ist immer eine Reise wert. Schloss, Alte Brücke, Philosophenweg und historische Altstadt sollte man gesehen haben. Wer also noch Lust und Zeit hat, sollte einen Tag dranhängen und am Sonntag die Sehenswürdigkeiten der Stadt besuchen.

Wir freuen uns auf ein schönes Wochenende und darauf, viele nette Kolleginnen und Kollegen in Heidelberg begrüßen zu dürfen!

Klaus Lauterbach
Dr. Johannes Mente
Dr. Thorsten Pfefferle

Programm der Frühjahrsakademie

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