Unser Leitbild beschreibt, wofür die DGET steht – und wohin sie sich gemeinsam mit ihren Mitgliedern entwickelt.

Unser Leitbild beschreibt, wofür die DGET steht – und wohin sie sich gemeinsam mit ihren Mitgliedern entwickelt.
Wo wir hinwollen
Die DGET ist für alle Zielgruppen (u.a. Patienten, klinisch Tätige, Lehrende, Studierende, Institutionen)
für Fragen zur Endodontie und dentalen Traumatologie aus der täglichen Praxis und Wissenschaft. Die DGET unterstützt national und international den kollegialen Dialog und die interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Unser täglicher Anspruch
Die DGET stellt den Zahnerhalt in den Vordergrund mit dem Ziel einer flächendeckenden Sicherstellung der bestmöglichen, evidenzbasierten endodontischen und traumatologischen Versorgung.
Wofür wir stehen
Klar, verlässlich und zukunftsorientiert – unsere Werte leiten uns in allen Bereichen: von der Ausbildung über die Forschung bis hin zur Patientenversorgung.
Die Geschichte der Deutschen Gesellschaft für Endodontologie und zahnärztliche Traumatologie (DGET) ist eine Geschichte von Neugier, Aufbruch und konsequenter Weiterentwicklung – getragen von dem gemeinsamen Ziel, den natürlichen Zahn langfristig zu erhalten.
Ihr Ursprung liegt bereits im Jahr 1997. Eine kleine Gruppe deutscher Zahnärzte absolvierte damals eine Weiterbildung an der renommierten University of Pennsylvania. Dort kamen sie erstmals intensiv mit neuen Konzepten der Endodontie in Kontakt: dem Einsatz des Operationsmikroskops, strukturierten Behandlungsprotokollen und vor allem einer konsequent evidenzbasierten Herangehensweise. Diese Erfahrungen waren prägend – und sie weckten den Wunsch, dieses Wissen nach Deutschland zu bringen und weiterzuentwickeln.
Zurück in der Heimat gründeten die Kollegen zunächst eine Studiengruppe. In diesem Kreis wurde diskutiert, gelernt und gemeinsam an einem neuen Verständnis der Wurzelkanalbehandlung gearbeitet. Schnell zeigte sich: Das Interesse war groß, der Bedarf an Austausch und Struktur noch größer.
So kam es am 2002 in Frankfurt am Main zur Gründung der Deutschen Gesellschaft für Endodontologie (DGEndo). Von Anfang an verfolgte sie ein klares Ziel: Die Wurzelkanalbehandlung sollte aus ihrem Schattendasein heraustreten und als eigenständige, wissenschaftlich fundierte Spezialdisziplin etabliert werden. Der Fokus lag auf Qualität, auf moderner Technik und auf der festen Überzeugung, dass Zahnerhalt die beste Therapie ist.
In den folgenden Jahren entwickelte sich die DGEndo zu einer zentralen Plattform für Fortbildung, Spezialisierung und kollegialen Austausch. Gleichzeitig existierte mit der Arbeitsgemeinschaft für Endodontologie und Traumatologie (AGET) innerhalb der DGZ eine parallele Struktur mit ähnlicher Ausrichtung.
Der entscheidende Schritt hin zu einer geeinten Fachgesellschaft erfolgte im November 2011 auf der DGEndo-Jubiläumstagung in Bonn: Die DGEndo und die AGET schlossen sich zur Deutschen Gesellschaft für Endodontologie und zahnärztliche Traumatologie (DGET) zusammen. Diese Fusion war weit mehr als eine organisatorische Entscheidung – sie war ein klares Bekenntnis zur Bündelung von Wissen und zur Weiterentwicklung des Fachgebiets.
Mit der Neugründung wurde auch die zahnärztliche Traumatologie, also die Behandlung verletzter Zähne, fest in das Selbstverständnis der Gesellschaft integriert. Die zahnärztlichen Traumatologie wurde zusammen mit der Endodontie als zusammengehörige Disziplinen gedacht – mit einem gemeinsamen Ziel: dem bestmöglichen Erhalt natürlicher Zähne.
Heute steht die DGET für eine moderne, wissenschaftlich fundierte und qualitätsorientierte Endodontie. Ihr Leitbild ist klar formuliert: Sie versteht sich als Motor für Qualität und als Plattform, die Forschung und Praxis eng miteinander verzahnt. Die „Mission Zahnerhalt“ bildet dabei den Kern ihres Handelns – getragen von der Überzeugung, dass nur auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse nachhaltige Behandlungsergebnisse erzielt werden können.
Ein wesentlicher Bestandteil dieses Selbstverständnisses ist die Offenheit der Gesellschaft. Die DGET verbindet Zahnärztinnen und Zahnärzte auf allen Erfahrungsstufen:
Sie bietet Studierenden und jungen Kolleginnen und Kollegen Orientierung und Zugang zu modernen Behandlungskonzepten, unterstützt niedergelassene Zahnärzte im Praxisalltag mit fundiertem Wissen und ermöglicht spezialisierten Behandlern den Austausch auf höchstem fachlichem Niveau.
So ist aus einer kleinen Studiengruppe engagierter Pioniere eine starke, lebendige Gemeinschaft entstanden. Eine Gemeinschaft, die Wissen teilt, Qualität fördert und die Entwicklung der Endodontie in Deutschland aktiv mitgestaltet.
Oder anders gesagt:
Die DGET ist heute ein Netzwerk, in dem jeder seinen Platz findet – vom ersten Interesse an der Endodontie bis hin zur Spezialisierung. Und ihre Geschichte ist noch lange nicht zu Ende.